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Franzosen und Barleber besuchen Kalimandscharo

Foto Barleber und Franzosen aus der Partnerstadt Notre Dame d`Oé Franzosen ließen gemeinsam den Magdeburg-Marathon und schauten sich außerdem den "Kalimandscharo" an. | Foto: Gudrun Billowie

Sieben Läufer aus der französischen Partnerstadt Barlebens sind in der Mannschaft der internationalen Schule "Pierre Trudeau" an den Start des Magdeburg-Marathons gegangen. Am Tag zuvor schauten sie sich die Umgebung an.

Barleben l "Der Magdeburg-Marathon ist ein guter Anlass, unsere französischen Partner einzuladen", sagt Dieter Montag, der die Organisation übernommen hatte. Schließlich fahren Barleber Sportler auch in die französische Partnerstadt Notre Dame d`Oé, um dort beim "Lauf in den Frühling" zu starten.

Jean-Francois Warda ist bereits zum dritten Mal in Barleben dabei. Der 50-Jährige wird den Halbmarathon laufen. Der Kontakt nach Barleben ist allerdings nicht durch das Laufen, sondern über seine Tochter Mathilde entstanden. Die 15-Jährige hatte im Rahmen eines Schulaustausch mit dem internationalen Gymnasium in Barleben die ebenfalls 15-jährige Pauline Grabosch kennengelernt. Seit Jahren besuchen sich nicht nur Mathilde und Pauline gegenseitig, sondern auch deren Eltern. "Wir freuen uns immer wieder über den freundlichen Empfang in Barleben", sagt Jean-Francois Warda, "und diesmal haben wir sogar schönes Wetter mitgebracht."

Das schöne Wetter nutzten die Gäste und Gastgeber bereits am Sonnabend aus. Mit den Mitgliedern des Bergmannsvereins erklommen sie den "Kalimandscharo" in Zielitz. Ihre Tour führte sie weiter nach Magdeburg, denn ganz wichtig war den Mädchen der französischen Reisegruppe, in die Einkaufstempel einzutauchen.

Am Freitag waren die französischen Gäste bereits vom Barleber Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff im Wintergarten der "Villa Brandt" empfangen" worden. Ihr Wochenend-heim hatten sie in Gastfamilien gefunden. "Als wir das erste mal nach Notre Dame d´Oé gefahren sind, waren wir auch in Gastfamilien untergebracht", erinnert sich Dieter Montag, "das war für uns eine neue Erfahrung, denn wir hatten mit Hotelzimmern gerechnet." Inzwischen ist es sowohl für die Barleber als auch für die Franzosen selbstverständlich, dass sie in den Familien des Gastgeberortes unterkommen. "Dadurch sind schon viele Freundschaften entstanden", sagt Dieter Montag.

Die verbale Verständigung ist indes nicht für alle Beteiligten möglich, denn nicht jeder spricht die Sprache der Partner. Manchmal helfen Gesten darüber hinweg und wenn das nicht genügt, ist Suzel Vandmeen zur Stelle. Sie war Deutschlehrerin und spricht deutsch beinahe akzentfrei. Für die französische Sprache ist Pauline Grabosch verantwortlich, die diese Sprache in der Schule bereits seit der ersten Klasse lernt und durch viele Aufenthalte bei Mathilde in Frankreich perfektioniert hat.

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Dokument erstellt am 2013-10-21 02:19:51
Letzte Änderung am 2013-10-21 02:19:51

VLG 1991 Magdeburg

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