10.10.2021

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Karsten Pinno auf Rang fünf / Antje Teske meistert Halbmarathon-Debüt / Weinmann und Kostelack erringen Podestplatz

Ob aus Parey, Burg, Genthin, Tucheim oder Möckern - beim 9. Magdeburg-Marathon am vergangenen Sonntag gingen wieder zahlreiche Läufer aus dem Jerichower Land an ihre Belastungsgrenzen, überwanden den inneren "Schweinehund" und überquerten nicht selten überglücklich die Ziellinie.

Magdeburg | "Auf den letzten Kilometern war mir unheimlich heiß, ich war ständig damit beschäftigt, mich abzukühlen", kommentierte der Burger "Ihleläufer" Karsten Pinno seinen bemerkenswerten fünften Platz auf der Marathon-Distanz und fügte an: "Ansonsten bin ich mit meinen 2:41 h sehr zufrieden." Kein Wunder, immerhin steigerte sich der Burger im Vergleich zum Vorjahr um satte fünf Minuten. Dass es im diesem Jahr jedoch nicht zu einem Podestplatz reichte, lag auch daran, dass mit 5430 Teilnehmern die Konkurrenz so groß wie noch nie war. Den emotionalen Zieleinlauf zusammen mit Freundin Silke Zimmermann, die mit Rang zehn über 13 Kilometer ebenfalls für die beste Platzierung aus "JL"-Sicht sorgte, ließ sich Pinno auch in diesem Jahr nicht entgehen.

Ausgerechnet Frank Schauer vom SC Magdeburg sicherte sich mit neuer Bestmarke (2:31,10 h) die Goldmedaille. Eine Woche zuvor rannte er bereits vermeintlichen Weltrekord beim Burger Rolandlauf (Volksstimme berichtete). Doch nicht nur Schauer und Pinno, auch für das Marathon-Trio des Genthiner Radsportclubs (GRC) war es ein gelungener Wettkampftag. Einen hervorragenden vierten Rang in der Teamwertung erliefen sich Frank Winter (3:13 h), René Weinmann (3:19 h) und seine Frau Jenny (3:36 h) beim Halbmarathon. Für Letztere bedeutete diese Leistung Platz sieben in der Damen-Wertung. Einen starken 15. Platz verbuchte zudem die Genthinerin Beate Bolle (3:55 h).

Im starken Marathonfeld der Männer mit Spitzenläufern aus ganz Deutschland setzten sich die Starter aus dem Jerichower Land perfekt in Szene. Sieben Athleten rangieren unter den Top-100: Pinno (5.), Winter (28.), Weinmann (38.), Volkmar Windelband (Parey, 43.), Olaf Meier (Genthin, 51.), Uwe Fest (Ziepel, 89.) und Frank Garnich (Burg, 95.).

Teamchef Jörg Scheffler beißt sich durch
Auf der Halbmarathon-Distanz ergatterte sich ein weiteres Genthiner Team in der Mannschaftswertung einen zwölften Platz unter 107 Meldungen. Schnellster war Teamchef Jörg Scheffler in 1:26 h und das "obwohl ich ab Kilometer zehn erhebliche Probleme mit meinem rechten Mittelfuß hatte". Jeweils über persönliche Bestzeiten freuten sich seine beiden Mannschaftskollegen Carsten (20) und Falk (44) Heidel aus Parchen, die mit Zeiten um die 1:40 h ins Ziel kamen.

Noch einen Tick schneller war Ralf Hünecke. Der ehemalige Genthiner und jetzige Loburger legte gegen Ende des Rennens noch an Tempo zu - Lohn war eine Leistung unter 1:40 h. Und dass, obwohl Hüneckes Trainingsumfang in den letzten Wochen und Monaten ein wenig litt - er ist vor einigen Wochen Vater geworden.

Starke Leistungen in der Mannschaftswertung erreichten auch der GRC (Paul Weinmann, Ralf Hünecke, Klaus-Peter Derz) mit Platz 17 sowie Eintracht Gommern (Sven Leine, Stefan Dehmel, Steffen Hartwig) mit Rang 24. Auf die Sekunde genau zwei Stunden dauerte die Halbmarathon-Premiere für Antje Teske vom Team Fritz aus Schlagenthin: "Ich hatte mich Anfang September zu diesem Abenteuer überreden lassen und habe in den vergangenen Wochen mit meinem Mann Matthias intensiv trainiert." Ihr "Motor" war Schwägerin Stefanie Teske (eine nationale Spitzenläuferin), die dem Halbmarathon-Neuling die ganze Zeit zur Seite stand. "Mir war es ganz wichtig, den ersten Halbmarathon aus eigener Kraft und ohne Hilfe zu schaffen. Deshalb hat sich meine Schwägerin auch dezent im Hintergrund gehalten. Nur an den Verpflegungspunkten war sie mein Wasser- oder Teeholer. Am letzten Kilometer hat sie mir zu verstehen gegeben, dass ich mit etwas mehr Power die zwei Stunden schaffen kann", so Teske.

In 1:52 h perfekt durchgekommen, ist Klaus-Peter Derz (Genthin), der erst eine Stunde vor dem Start von 13 Kilometern auf den Halbmarathon umgemeldet hatte: "Ich fühlte mich nach dem Harzgebirgslauf vor 14 Tagen blendend, bin jetzt seit sechs Wochen wieder schmerzfrei unterwegs." Seine Teamkollegin Anneliese Hünecke war ebenfalls deutlich unter zwei Stunden unterwegs und gewann die Konkurrenz in der Altersklasse W 65.

Kostelack und Weinmann ergattern Podestplatz
In der Gesamtwertung des Mini-Marathons erkämpfte sich mit Marie Weinmann eine weitere GRC-Starterin Silber. Ihr Bruder Paul belegte auf der Halbmarathon-Strecke (1:27 h) Rang 33 sowie Platz eins in seiner Altersklasse. Auch Markus Kostelack (TuS Leitzkau) bewies einmal mehr seine Klasse über die 4,2 Kilometer und sicherte sich den dritten Rang.

Stärkster "JL"-Läufer über 13 Kilometer war wie so oft Uwe Neumann aus Möser - Rang sieben. Auf derselben Strecke war auch der Tucheimer Detlef Ernst unterwegs, weil "die Distanz zu einer Laufserie für Polizeisportler zählt". In 1:01 h landete er auf Platz 121.

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Copyright © Volksstimme.de 2012
Dokument erstellt am 2012-10-24 02:13:34
Letzte Änderung am 2012-10-24 02:13:34

VLG 1991 Magdeburg

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